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David Nathan, Synchron- und Hörbuchsprecher, Berliner. Einer der bekanntesten im Geschäft. Nicht nur weil er Johnny Depps deutsche Stimme ist. Aber auch.

Im Gespräch – David Nathan

Normalerweise sollte man ja immer klein anfangen. Vielleicht ein bischen mit leichteren Gewichten üben, bevor man an die Großen geht. Manchmal ist es aber auch gar nicht so schlecht, es genau anders herum anzugehen.

David Nathan
David Nathan

David Nathan gehört zu den bekanntesten Synchron- und Hörbuchsprechern im deutschsprachigen Raum. Der Berliner vertont Hollywoodgrößen wie Johnny Depp und Christian Bale und leiht seine Stimme den Romanen von Stephen King. Durch seine letztere Aufgabe ist er auch gemeinsam mit dem US-Autor im November 2013 in Deutschland aufgetreten um seinen Roman „Doctor Sleep“ vorzustellen. Daraus entstand die Idee, ein Interview mit ihm zu führen. Und immerhin, es hat nichtmal drei Jahre gedauert, diese Idee auch umzusetzen.

Im Frühling entstand mitten in Berlin die Gelegenheit ausführlicher mit David zu sprechen. Das Ergebnis sind bislang drei Videos.

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David Nathan liest – „Basar der bösen Träume“

Mit dem Hörbuch „Basar der bösen Träume“ adaptiert Random House Audio die gleichnamige Kurzgeschichtensammlung von Stephen King. 20 Geschichten, die zwischen 2009 und 2016 entstanden, wurden gesammelt herausgebracht. Im Gegensatz zu der englischsprachigen Hörbuchausgabe hören wir in der Übersetzung nur eine Stimme, die von David Nathan.

Sammlungen von weniger langen Werken sind in meinen Augen ein perfektes Mittel, um in das Medium der Hörbücher einzusteigen. Während man sich bei manchen Romanen mehr als 24 Stunden konzentrieren muss, sind auch Kings ausführlichere Geschichten selten länger als eine Stunde, zusammen sind nach Verlagsangaben 14.000 Minuten entstanden. Ur, Blockade Billy und Raststätte Mile 81 sind da noch die zeitintensivsten Ausgaben. Tommy und Jener Bus ist eine andere Welt sind dagegen kurzweilig und in gefühlten wenigen Minuten gehört. Das hilft vor allem mir als Konzentrationsbanause. Normalerweise entgeht mir die Faszination an Hörbüchern, da ich sie nicht mal nebenbei hören kann. Und wenn ich mir die Zeit nehme, ist es hinderlich, nicht einfach eine oder zwei Zeilen zurückspringen zu können, um unklare Stellen einfach spontan nochmal hören zu können. Daher fand ich bisher und finde auch jetzt noch das geschriebene Wort deutlich entspannter.

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